Juice-detox / Saftfasten ***Tag 1 und Tag 2***

Der zweite Tage meiner Juicefast geht zu Ende. Mir geht es eigentlich sehr gut.
Gestern morgen habe ich meinen Tag mit einem Glas Apfel-Möhren-Rote-Bete-Ingwer-Zitronen-Spinat-Juice begonnen und mir davon auch noch etwas mit auf die Arbeit genommen.
Mein morgendliches Ritual auf der Arbeit ist auf jeden Fall der Gang zur Kaffeemaschine. Ich bin nicht wirklich der morgendliche Teetrinker. Abends immer gerne, aber morgens brauche ich meinen Kaffee und das sogar schwarz. Irgendwie hatte ich sogar das Gefühl, dass die Kaffeemaschine Augen hat, die mich ganz traurig angucken und mir sagen wollen: „Warum willst Du keinen Kaffee? Magst Du mich nicht mehr?“ Nachdem ich die Kaffeemaschine vermenschlicht habe, mußte ich mir dann auch innerlich selbst noch mal die Gründe auflisten, warum ich das eigentlich tue. Aber da wurde mir ziemlich schnell wieder klar, dass ich bestimmte Gründe habe und das gerade nur die Gewohnheit ist, welche da traurige Augen an der Kaffeemaschine sieht.
Der Rest des Tages verlief dann super. Ich merke zwar, wie ich in gewohnten Situationen zu bestimmten Gewohnheiten greifen wollte, war aber entschlossen und stark.
Gott sei dank gibt es jedoch in der Nähe meiner Arbeitsstelle eine Möglichkeit frisch gepressten Juice zu kaufen. Ich habe mich für den Detox-Juice aus Apfel, Zitrone, Spinat und Ingwer entschieden. Die meissten Juicebars bieten nur frischgepresste Obstsäfte an und deshalb war ich froh, diese Möglichkeit zu haben.
Nach der Arbeit habe ich noch einen kurzen Abstecher zum Biosupermarkt gemacht und mir dort noch ein paar fehlende Zutaten für meinen Gemüsesaft gekauft. Alles mögliche habe ich einfach in den Juicer geschmissen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen da noch etwas kreativer werde.
In den letzten Wochen jedoch, ist mir aufgefallen, dass ich mich immer mehr mit reinen Gemüsesäften anfreunde. Ein kleiner Tip am Rande: So ein Gemüsesaft schmeckt sofort wesentlich besser, wenn man noch eine Limette in den Juicer gibt. Die rundet irgendwie den Geschmack von diesem Saft ab. 
Eigentlich wollte ich dann noch einige Dinge erledigen, aber zur Feier des Tages, habe ich mir selbst das okay gegeben mich schon früh ins Bett zu kuscheln. Zum entspannen und zur Motivation nutzte ich den Abend, um mir einige YoutubeVideos anzuschauen, von Leuten, die schon 30 oder sogar 60 Tage nur Juice gefastet haben. WAHNSINN. Da scheint doch 14 Tage ein Klacks zu sein, jedoch wußte ich gestern Abend schon, dass die Realität heute wieder ganz anders aussehen würde…
Die Nacht war super, denn ich konnte wirklich gut schlafen.
Heute morgen habe ich mir dann wieder den Juice von gestern gemacht und den von gestern Abend habe ich mir für die Arbeit noch einmal gemacht. Irgendwie ging es mir dann auch in der ersten Häfte des Tages sehr gut mit dem „nichts essen“ und ich merkte dann auch, dass die Juicefast gerade genau das ist, was ich brauche. Trotz der kleinen Hungergelüste, fand ich es nicht besonders schlimm. Am Nachmittag dann jedoch, hatte ich eine schwere Stunde, in der ich so richtig merkte, wie es mich gerade nervt, dass ich nichts essen kann. Und trotzdem war es dann aber auch wieder okay. 
Heute Abend habe ich dann noch meinen Gemüsejuice getrunken und bin dann auf Tee umgestiegen.
Ich bin schon gespannt auf morgen. Der dritte Tag soll ja immer der schlimmste sein…
Wir werden sehen. Ich berichte. 🙂

4 thoughts on “Juice-detox / Saftfasten ***Tag 1 und Tag 2***

  1. Unsere Kaffemaschine heißt Berta und ist stets beleidigt, wenn ich einfach an ihr vorbei gehe 🙂
    Ich habe seit Aschemittwoch jetzt 14 Tage gefastet und ich muss auch sagen, dass es sehr gut getan hat! Bleib dran 🙂
    GLG

  2. Ich sehe dem etwas kritisch entgegen. Würde dir lediglich zu irgendwas Eiweiß reichem raten, sonst stellt sich dein Körper auf Nnotflamme ein und will irgendwann alles (am liebsten doppelt) wieder haben.
    Als Tipp: experimentiere mit Gewürzen, die bringen meist Pepp rein.

    Liebe Grüße..

  3. Ich finde es ja wirklich bewundernswert wie du das durchziehst. Bei aller Disziplin, die ich sonst aufbringe, ich glaube, das würde ich nie durchhalten! Pass gut auf dich auf!

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